Zwischen den Stühlen

Friedlicher Übergang statt bewaffneter Aufstand. Viele syrische Oppositionelle haben es schwer, sich Gehör zu verschaffen. Damaskus reagiert mit Repression, Ausland mit Ignoranz. (…) Der Ökonomieprofessor Kadri Jamil von der oppositionellen »Volksfront für Veränderung und Befreiung« vergleicht die Lage in Syrien mit einem Ei, dessen Schale dabei ist zu brechen. Wer von außen auf das Ei einschlägt, will es essen, meint er. Wenn die Schale aber von innen aufbricht, kommt neues Leben zum Vorschein. (…)

Die Reportage über Syrien erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Weder militärisch noch humanitär: Oppositionelle in Syrien kämpfen um Veränderung, lehnen aber jede ausländische Einmischung ab.

Freitag morgen in Damaskus. Die Straßen sind ruhig, nach dem Regen des Vortages sind sie ungewöhnlich sauber gewaschen. In der wärmenden Morgensonne holen die Straßenhändler ihre Waren aus Kartons oder schwarzen Plastiksäcken und sortieren sie ordentlich auf einer Decke auf dem Boden oder auf einem provisorischen Tisch.

Der Text ist Teil einer Schwerpunktseit der Berliner Tageszeitung junge welt vom 5./6. November 2011 und kann hier heruntergeladen werden.

»Assad ist Teil des Problems«

Die Neoliberale Politik des Präsidenten hat zum Aufstand in Syrien geführt. Die Armee soll sich auf Seite des Volkes stellen. Die Opposition lehnt Sanktionen von EU, USA und UNO ab.

Das Gespräch mit Samir Aita, Chefredakteur von Le Monde Diplomatique, arabische Ausgabe, ist erschienen in der Berliner Tageszeitung junge welt am 17. August 2011 und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Nicht zu erschüttern: Syriens Assad ist kein Gaddafi

Ganz anders als die meisten arabischen Staaten ist Syrien weder Königreich noch Sultanat oder Emirat. Es handelt sich seiner Verfassung nach vielmehr um eine sozialistische Volksrepublik mit Präsidialsystem. Alle sieben Jahre dürfen die 22 Millionen Syrer ihr Staatsoberhaupt wählen. Zwar gibt es auch Parlamentswahlen, aber de facto ist Syrien ein Einparteiensystem unter der alles dominierenden Baath-Partei. Souverän wurde Syrien 1946.

Bayern 2, Dossier Politik
20.7.2011
Gast im Studio: Karin Leukefeld.

Link zum vollständigen Artikel und podcast der Sendung in BR-online

Idylle mit Brandherden

Dschisr al-Schogur ist etwa fünf Autostunden von Damaskus entfernt. Es ist früh am Morgen, als der kleine Konvoi mit Journalisten und Mitarbeitern des Informationsministeriums sich auf den Weg macht. Bei Hama verlassen die drei Fahrzeuge die Autobahn.

Die Reportage erschien in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland am 4. Juli 2011 und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Kooperation und Konfrontation – Über die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien

„Er sagt, er will es machen, aber es fällt mir schwer herauszufinden, ob er daran gehindert wird oder ob er zögert“, Reformen umzusetzen. So antwortete der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan auf die Frage in einem Interview, ob er mit dem syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad über den Reformprozess im Nachbarland spreche.

Der Hintergrund erschien in der Berliner Tageszeitung junge welt vom 24.6 2011 und kann hier heruntergeladen werden.

Wächter der Heimat

Der Reformbedarf in Syrien ist offensichtlich, doch die Forderungen der Protestbewegung haben eine große Spannbreite.

Die Reportage aus Damaskus erschien am 23. Mai 2011 in der Berliner Tageszeitung Neues Deutschland und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Wandel in Damaskus

Die Geschichte Syriens reicht zurück bis ins 9. Jahrtausend vorchristlicher Zeitrechnung. Es war Teil eines Gebiets zwischen den südirakischen Sümpfen am Golf, dem Zagrosgebirge im Osten, dem Mittelmeer im Westen und dem Sinai. Grenzen gab es nicht. Wegen seiner landwirtschaftlichen Entwicklung und Bewässerungskultur und seiner Form nannte man das Gebiet den »fruchtbaren Halbmond«.

Der historische Hintergrund über die aktuelle Krise in Syrien erschien in de rBerliner Tageszeitung junge welt (8.4.2011) und kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden.