Wenn eine andere Sicht auf das Weltgeschehen nicht mehr zugelassen wird

Am 28.09.2021 hat der US-Medienkonzern YouTube ohne Vorwarnung zwei YouTube-Kanäle von RT Deutsch gesperrt und alle darüber bisher abrufbaren Videos und Interviews gelöscht. Es war der von den Vereinten Nationen ausgerufene „Internationale Tag des allgemeinen Informationszugangs“ zur Förderung der Informationsfreiheit. Die Öffentlichkeit in Deutschland und in den umliegenden deutschsprachigen Ländern muss sich Sorgen machen darüber, was sie von Politik und Medien erfährt und was sie nicht erfährt – oder nicht erfahren soll. Besondere Sorgen muss die Entwicklung in der EU machen. Symptomatisch dafür ist die 2015 erfolgte Gründung einer Task Force gegen Informationen aus Russland.

Der Kommentar wurde bei RT Deutsch https://de.rt.com/inland/125186-wenn-andere-sicht-auf-weltgeschehen/ und bei den Nachdenkseiten veröffentlicht: https://www.nachdenkseiten.de/?p=76621

Wie der Westen aus Syrien einen humanitären Notfall macht

Kürzlich traf in New York erneut der UN‐Sicherheitsrat zusammen, um über die humanitäre Lage in Syrien zu sprechen. Die Treffen sind seit Beginn des Krieges 2011 ebenso Routine wie die politischen Kontroversen der UN‐Sicherheitsratsmitglieder darüber, wie mit dem Krieg umzugehen sei und wer welche Verantwortung trägt.

Weiterlesen bei RT Deutsch: https://de.rt.com/meinung/124281-wie-der-westen-aus-syrien-einen-humaenitaren-notfall-macht/

BBC verbreitet Unwahrheiten über angeblichen Chemiewaffen-Angriff in Syrien

Eine interne Kontrollbehörde der BBC hat nach zehnmonatigem Prüfen festgestellt, dass die Sendung „Der Kanister auf dem Bett“ nicht den Standards des Senders genügt. Die Dokumentation, die im November 2020 auf Radio 4 des britischen Senders ausgestrahlt wurde, befasst sich mit einem angeblichen Giftgasangriff auf Douma, Syrien, im April 2018. Die Sendung weise „schwerwiegende Ungenauigkeiten“ auf, so die Executive Complaints Unit (ECU). Äußerungen und die Motivation von „Alex“, einem an der Douma-Untersuchung beteiligten OPCW-Ingenieur und Whistleblower, seien falsch dargestellt worden. Beschwert hatte sich der britische Journalist Peter Hitchens, der in der Sendung ebenfalls diffamiert wurde.

Weiterlesen bei Nachdenkseiten: https://www.nachdenkseiten.de/?gastautor=karin-leukefeld

9/11, Irak und regionale Kooperation

Im Gespräch mit Fritz Edlinger von der österreichischen Zeitschrift International geht es um die Folgen des „Krieges gegen den Terror“ und die Niederlage von USA, Nato und den Westen. Thema ist zudem die Lage im Irak, im Mittleren Osten, in Afghanistan und die Rolle der Schanghai Organisation für Kooperation.

Weiterlesen und hören: https://www.youtube.com/watch?v=67L2IcKHcPs&feature=youtu.be

Naher und Mittlerer Osten: Perspektiven nach Afghanistan-Abzug

Ausgehend von der aktuellen Situation in Syrien erläutert die Autorin im Gespräch mit Sabine Kebir (Weltnetz TV) die im Nahen und Mittleren Osten sichtbaren Auswirkungen des Rückzugs der NATO aus Afghanistan.

Das Interview bei Weltnetz TV: https://weltnetz.tv/video/2529-naher-und-mittlere-osten-perspektiven-nach-afghanistan-abzug

Unter der blauen Fahne

Es ist Ende Hochsommer, trockene Hitze liegt über Aleppo. Mohamed ist gerade durch die Trümmer des Al-Kindi-Krankenhauses gelaufen, das etwa acht Kilometer nördlich der Stadt auf einem Hügel liegt. Die Erinnerung an die Zerstörung lastet noch auf ihm, als er bereits im Wagen sitzt und zurück in die Stadt fährt. Mohamed ist ein kurdischer Fotograf, der ein kleines Atelier im Stadtteil Scheich Maksud hat, wo er vor dem Krieg Passfotos machte sowie Hochzeiten und andere Ereignisse ablichtete. Seit Beginn des Krieges 2011 leistet Mohamed seinen Wehrdienst bei der syrischen Armee ab und begleitet Journalisten. Der kurdische Stadtteil Scheich Maksud in Aleppo befindet sich seit der türkischen Invasion in Afrin im Ausnahmezustand.

Weiterlesen: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1156370.syrien-unter-blauer-fahne.html

Macron auf Nahost-Konferenz in Bagdad

Eine „Konferenz für Kooperation und Partnerschaft“ in Bagdad hat die Außenminister des Iran und Saudi-Arabiens zusammengebracht. Bagdad will sich als regionaler Vermittler etablieren. Doch was wollte der französische Präsident Emmanuel Macron am Tigris?

Weiterlesen: https://de.rt.com/der-nahe-osten/123317-bagdad-konferenz-regionalmaechte-des-nahen-ostens-kamen-im-irak-zusammen/

Libanon unter Druck

Die Not der Bevölkerung und das Geschacher der Eliten.
Die Katastrophenmeldungen internationaler privater, staatlicher und UNO-Organisationen über die Lage im Libanon reißen nicht ab. Mit dramatischen Appellen wird auf die Schwächsten einer rundum geschwächten Bevölkerung von rund 5 Millionen Libanesen und mehr als 1 Millionen Flüchtlingen im Zedernstaat hingewiesen.

Weiterlesen: zlv 210824 Libanon unter Druck