Netanjahus Spiel mit dem Feuer: Kommt es zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon?

Kurz vor den israelischen Parlamentswahlen am 17. September spielt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit dem Feuer. Der Angriff von zwei bewaffneten israelischen Drohnen auf das Medienzentrum der libanesischen Hisbollah löste eine scharfe Antwort aus. Am 1. September beschoss die Hisbollah eine israelische Militärpatrouille im israelischen Grenzgebiet. Kurz darauf reagierte die israelische Armee mit Raketenbeschuss auf den Ort Marun ar-Ras, der unmittelbar an der Grenze im Südlibanon liegt. Es war die erste militärische Konfrontation seit dem israelisch-libanesischen Krieg im Juli/August 2006. Eine weitere Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden. Die Anspannung im Zedernstaat  ist hoch.
 
Der Artikel erschien bei RT deutsch und kann hier gelesen werden: https://de.rt.com/1ywm

Tödlicher Wahlkampf

Israel bedroht den Mittleren Osten. Angriffe im Irak, Syrien, Libanon und im Gazastreifen sollen sich angeblich gegen „die iranische Aggression“ richten. „Wenn jemand sich erhebt um Dich zu töten, töte ihn zuerst“, zitierte der amtierende israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu einen Satz aus dem Talmud, der zum Motto gezielter Morde israelischer Geheimdienste geworden ist.

Die Schwerpunktseite erschien in der jungen welt: 190626 Tödlicher Wahlkampf

Anrainer- und Regionalstaaten der Persischen Golfregion rücken zusammen

Am 20. August ging es im UN-Sicherheitsrat um „Herausforderungen für Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten“. US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigte Iran „Terror und Unfrieden“ im Mittleren Osten zu schüren. Die USA wirbt für eine neue Militärmission am Persischen Golf. Der Iran setzt derweil auf Diplomatie und wirbt bei seinen Nachbarn, in Europa und Asien für ein „Regionales Dialogforum“. Auch Russland hat ein „Konzept für kollektive Sicherheit in der Persischen Golfregion“ vorgelegt. Staaten, die nicht aus der Region sind, sollen sich zurückziehen.

Der Artikel erschien bei RT Deutsch: https://de.rt.com/1yjb

Sein oder Nicht-Sein – Das Verfassungskomitee für Syrien

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Ende Januar 2018 auf Einladung Russlands mehr als 1.000 Syrerinnen und Syrer bei einer „Konferenz für den Nationalen Syrischen Dialog“ in Sotschi zusammentrafen. Die Delegierten kamen aus allen Teilen Syriens und aus dem Ausland.Unter Verweis auf die UN-Sicherheitsratsresolution 2254 wurde am Ende der Konferenz der Beschluss gefasst, ein Verfassungskomitee zu bilden, um die syrische Verfassung zu überarbeiten. Der damalige UN-Sonderbeauftragte für Syrien Staffan De Mistura bot an, dem Verfassungskomitee ein Forum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Genf zu bieten. Dann begann das Gerangel.

Der Hintergrundartikel erschien bei Sputnik News: https://sptnkne.ws/8VQJ

Syrien: Idlib und der Tankerkrieg im Mittelmeer

Worum geht es bei der Schlacht um Idlib?  Wer sind die Kämpfer? Welche Abkommen gibt es zwischen den kämpfenden Parteien? Welche Angebote gibt es für die Zivilbevölkerung in Idlib? Woher bekommen die Kampfgruppen Unterstützung? Gibt es eine Lösung? In dem ausführlichen Gespräch mit Weltnetz TV werden auch die in Medien vom 22.07.2019 erwähnten umfangreichen personellen Veränderungen im Sicherheitsapparat Syriens kommentiert. Und schließlich geht es um die Hintergründe des von britischen Fallschirmspringern in der Straße von Gibraltar gekaperten und noch immer an der Weiterfahrt gehinderten iranischen Öltankers ´Grace 1`. 

Weiter:https://weltnetz.tv/video/2025-syrien-und-der-tankerkrieg-im-mittelmeer

Schutz für den Persischen Golf – Russland legt ein Sicherheitskonzept vor

Die USA wollen mehr Truppen in der Golfregion stationieren, um den Iran abzuschrecken. Großbritannien plant eine eigene Militärmission, die von Deutschland unterstützt werden soll, wie Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, meint. Ganz andere Töne kommen aus Moskau. Dort wurde in der vergangenen Woche ein »Russisches Konzept für die kollektive Sicherheit der Region Persischer Golf« vorgelegt. Danach liegt der Schutz der Region vor
allem im Interesse und in der Verantwortung der dortigen Anrainerstaaten. Ausländische, nicht regionale Truppen sollen sich aus dem Gebiet fernhalten.

Der Beitrag erschien auf einer Schwerpunktseite der jungen welt (Berlin). Weitere Artikel: Einrichtung einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Mittleren Osten und der Boom der Atomindustrie:190731 Schutz für den Persischen Golf

Die letzte Schlacht – Hintergrund zu dem Geschehen in Idlib