»Wir wollen nur unser Leben zurück«

Unterwegs in der östlichen Ghouta bei Damaskus.

Wiesen, ein an den Ufern dicht bewachsener Flusslauf, Sträucher, Hütten und Bretterverschläge, die sich in den Schatten tiefgrüner Bäume ducken. Vögel kreisen, irgendwo kräht ein Hahn, dem ein anderer antwortet. Im Hintergrund ragt vornehm das schlanke Minarett einer Moschee in den blauen Frühlingshimmel. Das idyllische Bild ist Realität und Trugschluss zugleich. Wendet man den Blick, sieht man verwüstete Fabrikgebäude mit zerschossenen Fenstern, heruntergerissene Stromkabel, zerfallene Mauern. Weiterlesen: 180412_nd_Wir_wollen_nur_unser_Leben_zurück

Damaskus: Vom Hotel »Vier Jahreszeiten« in die östliche Ghouta

Der Unterschied könnte größer nicht sein. Die Pressekonferenz von UNO-Hilfsorganisationen in Syrien und dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) findet am frühen Vormittag am »Sitz der UNO« in Damaskus statt, im Hotel »Vier Jahreszeiten«. Anschließend fahre ich an den Rand der östlichen Ghouta, wo blasse und müde Zivilisten seit Anfang März zu Tausenden die Kampfzone durch einen von drei humanitären Korridoren bei Al Wafidin verlassen. Im Auffangzentrum von Herjallah,erzählen Frauen aus Douma und Kafr Batna über ihren Leidensweg

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Das Geschäft mit dem Tod

Die militärische Eskalation in Syrien wird angefeuert. Der Krieg scheint sich weiterhin mehr zu lohnen, als der Frieden.

Das russische Versöhnungszentrum in Hmeimin, Syrien, warnt vor einem möglichen Giftgaseinsatz der Nusra Front. Syrische Regierungstruppen finden in einem Lagerhaus bei Deir Ezzor große Mengen israelischer Waffen. US-Außenminister Rex Tillerson kündigt an, dass die USA weiterhin „Sicherheitskräfte in Syrien bewaffnen und ausbilden“ werden, um den „IS“ zu bekämpfen. Israel will in Syrien „zubeißen“, die Zeit des Bellens sei vorbei, meint der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman und fügt hinzu: „Es gibt keine Beschränkungen, wir akzeptieren keine Beschränkungen. (…) Wir werden unsere zentralen Sicherheitsinteressen verteidigen.“ Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigt an „zuzuschlagen“ in Syrien, sollte die Regierung Giftgas einsetzen.

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Weckruf aus Sotschi

Die Konferenz für den nationalen syrischen Dialog fordert „Frieden für das Volk von Syrien“.Mehr als 1500 Delegierte einigten sich darauf, eine Verfassungskommission zu bilden. Dem Gremium sollen 150 Syrer und Syrerinnen von Regierung, Opposition und allgemein aus der Gesellschaft angehören, die die syrische Verfassung erneuern sollen. Gearbeitet werden soll unter der Federführung der UNO in Genf.

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Neue Runde im „großen Spiel“

Die lange angekündigte türkische Operation »Olivenzweig« mit ungewissen Fronten zeigt, dass der Krieg um Syrien noch lange nicht beendet ist. Der Angriff begann in den frühen Morgenstunden des 19. Januar 2018. Ziel ist das Gebiet um die Kleinstadt Afrin, die rund 40 Kilometer nordwestlich der syrischen Metropole Aleppo liegt.

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Wenn Sie reden kann es eine Lösung geben

Anfang des Jahres 2018 sind viele Syrer hoffnungsvoll. Auch wenn weiter militärische Frontlinien bestehen, ist der Frieden ein deutliches Stück nähergerückt. Inlandsvertriebene kehren zurück, Waffenstillstände halten im Wesentlichen. Geht es nach den Syrern, soll das Jahr 2018 ein Jahr des Wiederaufbaus werden. Reportagen aus Damaskus und Aleppo.

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