Karin Leukefeld zu türkischen und US-Truppen in Syrien: „Das ist eine militärische Intervention“ (25.08.2016)

Die Journalistin Karin Leukefeld berichtet direkt aus Aleppo über den Krieg in Syrien. Die deutschen Medien berichten gleichlautend und einseitig über Syrien, so die einzige deutsche Korrespondentin im Kriegsgebiet. Mit RT Deutsch spricht sie über die Bevölkerung in Aleppo und die schwierigen Fronten in Syrien.

Zum Video: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/40166-karin-leukeld-aleppo/

Augenzeugin: «Die Front in Aleppo verschiebt sich dauernd» (Interview des Schweizer Radio und Fernsehen SRF mit Karin Leukefeld, 22.08.2016)

Die 48-stündige Waffenruhe lässt auf sich warten: Syrische Regierungstruppen ringen mit russischer Hilfe um die Kontrolle der Stadt Aleppo. Auf der anderen Seite stehen bewaffnete Rebellengruppen. Journalistin Karin Leukefeld erzählt, wie sie die Lage in der Stadt erlebt.

Hier weiterlesen oder anhören: http://www.srf.ch/news/international/augenzeugin-die-front-in-aleppo-verschiebt-sich-dauernd

Syrien – Auch die Wirtschaftssanktionen der EU stürzen das Land in die Katastrophe

Karin Leukefeld ist Korrespondentin in Syrien und berichtet im RT Deutsch-Interview aus Damaskus über die Lage vor Ort. Während Aleppo zum Zentrum der Kämpfe geworden ist, gibt es in Damaskus noch ein Art „Alltag“. Doch neben dem Krieg wirken sich insbesondere die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Syrien katastrophal auf das einst blühende Schwellenland aus.

Zum Interview (Video): https://deutsch.rt.com/international/39950-syrien–auch-wirtschaftssanktionen-katastrophe/

Zur aktuellen Lage in Syrien (Skype-Interview aus Damaskus, 11.08.2016)

Karin Leukefeld gehört zu den wenigen Journalisten, die aus dem von der international anerkannten Regierung kontrollierten Gebiet Syriens berichten. Sie klärt auf, welchen Hintergrund die von deutschen Medien als ´Rebellen` bezeichneten ´Verteidiger` Aleppos haben und woher sie Unterstützung bekommen. Weitere Themen sind die Gebietsgewinne der syrischen Armee im Osten, die Zusammenarbeit zwischen Kurden und den USA, die Situation der Millionen Binnenflüchtlinge. Leukefeld beschreibt auch das nicht nur durch den Krieg, sondern auch durch Wirtschaftssanktionen schwer beeinträchtigte Leben in Damaskus. Und doch funktionieren die wichtigsten öffentlichen Institutionen: Stromversorgung, Gesundheits- und Schulwesen. Und die Mehrheit der Syrer möchte weiterhin in einer laizistischen Staatsform leben.

Das Gespräch führte Sabine Kebir

Hier weiterlesen oder anhören: https://weltnetz.tv/video/884-skype-interview-mit-karin-leukefeld-aus-damaskus

Damaskus mon amour – Fünf Freunde in Syrien

Vor März 2011 war das Leben von Julia, Jihad, Salim, Safwan und Amer in Ordnung. Nichts war optimal, doch Syriens wirtschaftlicher Aufschwung versprach ihnen eine gute Zukunft. Heute stehen die fünf Freunde vor den Trümmern ihrer Hoffnungen.

Eine Sendung des WDR Köln, 17.03.2015 | 53:04 Minuten
Autorin: Karin Leukefeld; Redaktion: Leslie Rosin
Produktion: 2015 © WDR

Die Sendung kann hier heruntergeladen werden (http://www.ardmediathek.de/radio/WDR-Feature-Depot/Damaskus-mon-amour-F%C3%BCnf-Freunde-in-Syr/WDR-5/Audio-Podcast?documentId=27103694&bcastId=23074080)

Das Manuskript der Sendung kann hier nachgelesen werden: Download Manuskript (pdf)

Flächenbrand – Syrien, Irak, die Arabische Welt und der „Islamische Staat“

Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes, heute ist es ein verbranntes Land. Millionen Menschen haben alles verloren, die Gesellschaft ist tief gespalten. Der von außen angeheizte Krieg, die politische Isolierung und die Sanktionen von USA und EU haben ebenso die aufblühende Ökonomie zerstört wie die syrische Reformbewegung.

„Nach der Lektüre dieses Buches kommt sich der Leser vor, als sei er bisher in einer falschen medialen Inszenierung gewesen. Jetzt wird klar, warum die Region in Flammen steht. Wer sich über die tatsächlichen Hintergründe des Krieges gegen Syrien objektiver informieren will, als durch die deutschen und internationalen Medien bisher geschehen, muss das Buch der Nahostberichterstatterin Karin Leukefeld unbedingt lesen.“ (Dr. Ludwig Watzal, Journalist und Redakteur)

Download Verlagsflyer (PDF)

Die tiefen Wunden im Herzen von Homs

Der Gouverneur von Homs, Talal al-Barazi, ist wieder in seinen alten Amtssitz eingezogen. Im Sommer hatte er das große Gebäude außerhalb der Stadt verlassen, in dem er zwei Jahre lang die Amtsgeschäfte führte. Nun ist der große, jungenhaft wirkende Mann, dem eine Lederjacke deutlich lieber zu sein scheint als Schlips und Kragen, mit allen Büros, Sekretärinnen und Sekretären samt Fuhrpark zurück im Zentrum von Homs, am Uhrenplatz.

Die Reportage erschien am 25. November 2014 in der Berlin Tageszeitung ‚neues deutschland‘ und kann als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.

Staaten zerschlagen

Westliche Strategen planen eine »Neuordnung« des Mittleren Ostens. Das setzt die Zerstörung der territorialen Einheit Syriens und des Irak voraus. Dieser Prozess spielt sich gegenwärtig ab.

Der Artikel erschien am 13. Oktober 2014 in der Berliner Tageszeitung junge welt und kann hier heruntergeladen werden.

Civilian Kurds come under attack as Al Qaida seeks control in Syria

The interview with Russia Today was aired on August 8th, 2013 and can be
listened to here.

Syria’s history dates back to 9,000 years before the Christian era. It was part of an area between the southern Iraqi marshes in the Gulf, the Zagros Mountains in the East, the Mediterranean Sea in the West and the Sinai. State borders did not exist. Because of its agricultural development and irrigation culture and the area’s shape, it was called the „fertile crescent.“

A historical Perspective on the Current Crisis was published in Junge Welt (8.4.2011) and translated for www. globalresearch.ca. It can be downloaded here.

Versöhnung in Homs

Im Al-Andalus-Zentrum im westsyrischen Homs herrscht reges Treiben. Drei Geistliche von nahe gelegenen Moscheen kommen jeden Morgen, um mit den Menschen, die hier untergebracht sind, zu sprechen. Die ehemalige Schule beherbergt Vertriebene, derzeit vor allem Bewohner aus der Altstadt. Mehr als 1300 Menschen konnten seit Anfang Februar aus der Kampfzone evakuiert werden, darunter 550 Männer im waffenfähigen Alter (16 bis 55 Jahre).

Der Text ist in der Wochenendausgabe der jungen welt am 22./23. Februar 2014 erschienen und kann hier heruntergeladen werden.