Idlib – schwierige Gemengelage

In dem skype-Interview mit RT Deutsch geht es um die Lage in Idlib, den diesbezüglichen Syrien-Gipfel zwischen Russland, der Türkei und dem Iran. Es geht um die Arbeit des syrischen Zivilschutzes und den Ort Chan Schaichun, der Ende August von der syrischen Armee eingenommen wurde. Die Stadt im Süden der Provinz Idlib geriet im April 2017 in den Fokus der Weltöffentlichkeit aufgrund eines angeblich dort erfolgten Chemiewaffeneinsatzes für den der Westen die syrische Regierung verantwortlich macht.
 
Zum Beitrag: https://de.rt.com/1zci 
 

Warum Präsident Assad in Syrien eine Amnestie verkündet hat und wem sie nutzt

Der syrische Präsident Bashar al Assad hat am 14. September 2019 eine weitreichende Amnestie verkündet. Die Gesetzesverordnung Nr. 20/2019 erlässt oder verringert Strafen, die für Gesetzesverstöße oder Verbrechen verschiedener Art erlassen wurden. Das gilt für Vergehen, die vor dem 14. September 2019 begangen wurden. Ausgeschlossen von dem Straferlass sind die Beteiligung am bewaffneten Kampf gegen den syrischen Staat, der Handel mit Drogen, Steuerhinterziehung oder -schulden und Morde. Bei Mord kann eine Strafe nach syrischem Recht ohnehin nur dann verringert werden, wenn die Familie des Opfers zustimmt.Ist die Amnestie in Syrien nur eine traditionelle Maßnahme oder handelt es sich um ein Zeichen für die Opposition? Ein Bericht aus Syrien: https://sptnkne.ws/9NKJ

 

Homs im September 2019 – Flüchtlinge und Inlandsvertriebene kehren zurück

Eine Familie, die aus dem Lager Rukban zurückgekehrt ist, in einem Auffanglager in Homs.
Ein Interview mit RT Deutsch über Recherchen in Syrien. Es geht um ein Gespräch mit Talal Barazi, dem Gouverneur von Homs. Er spricht über die Rückkehrbewegung in die größte Provinz Syriens. Und es geht um Gespräche mit Rückkehrern aus dem Flüchtlingslager Rukban im Dreiländereck Syrien-Irak-Jordanien unweit des syrisch-irakischen Grenzübergangs Al Tanf/Al Walid, wo derzeit noch rund 10.000 Menschen leben. Die Familien gewährten Einblicke, wie sie die letzten vier Jahre in dem Lager überlebt haben. Zudem berichteten sie von bewaffneten Männern, die in dem Flüchtlingslager Kämpfer für Oppositions-Truppen gewinnen wollten.
 
Link zum Interview: https://de.rt.com/1zal

Netanjahus Spiel mit dem Feuer: Kommt es zum Krieg zwischen Israel und dem Libanon?

Kurz vor den israelischen Parlamentswahlen am 17. September spielt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit dem Feuer. Der Angriff von zwei bewaffneten israelischen Drohnen auf das Medienzentrum der libanesischen Hisbollah löste eine scharfe Antwort aus. Am 1. September beschoss die Hisbollah eine israelische Militärpatrouille im israelischen Grenzgebiet. Kurz darauf reagierte die israelische Armee mit Raketenbeschuss auf den Ort Marun ar-Ras, der unmittelbar an der Grenze im Südlibanon liegt. Es war die erste militärische Konfrontation seit dem israelisch-libanesischen Krieg im Juli/August 2006. Eine weitere Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden. Die Anspannung im Zedernstaat  ist hoch.
 
Der Artikel erschien bei RT deutsch und kann hier gelesen werden: https://de.rt.com/1ywm

Tödlicher Wahlkampf

Israel bedroht den Mittleren Osten. Angriffe im Irak, Syrien, Libanon und im Gazastreifen sollen sich angeblich gegen „die iranische Aggression“ richten. „Wenn jemand sich erhebt um Dich zu töten, töte ihn zuerst“, zitierte der amtierende israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu einen Satz aus dem Talmud, der zum Motto gezielter Morde israelischer Geheimdienste geworden ist.

Die Schwerpunktseite erschien in der jungen welt: 190626 Tödlicher Wahlkampf

Anrainer- und Regionalstaaten der Persischen Golfregion rücken zusammen

Am 20. August ging es im UN-Sicherheitsrat um „Herausforderungen für Frieden und Sicherheit im Mittleren Osten“. US-Außenminister Mike Pompeo beschuldigte Iran „Terror und Unfrieden“ im Mittleren Osten zu schüren. Die USA wirbt für eine neue Militärmission am Persischen Golf. Der Iran setzt derweil auf Diplomatie und wirbt bei seinen Nachbarn, in Europa und Asien für ein „Regionales Dialogforum“. Auch Russland hat ein „Konzept für kollektive Sicherheit in der Persischen Golfregion“ vorgelegt. Staaten, die nicht aus der Region sind, sollen sich zurückziehen.

Der Artikel erschien bei RT Deutsch: https://de.rt.com/1yjb

Sein oder Nicht-Sein – Das Verfassungskomitee für Syrien

Eineinhalb Jahre ist es her, dass Ende Januar 2018 auf Einladung Russlands mehr als 1.000 Syrerinnen und Syrer bei einer „Konferenz für den Nationalen Syrischen Dialog“ in Sotschi zusammentrafen. Die Delegierten kamen aus allen Teilen Syriens und aus dem Ausland.Unter Verweis auf die UN-Sicherheitsratsresolution 2254 wurde am Ende der Konferenz der Beschluss gefasst, ein Verfassungskomitee zu bilden, um die syrische Verfassung zu überarbeiten. Der damalige UN-Sonderbeauftragte für Syrien Staffan De Mistura bot an, dem Verfassungskomitee ein Forum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Genf zu bieten. Dann begann das Gerangel.

Der Hintergrundartikel erschien bei Sputnik News: https://sptnkne.ws/8VQJ