Eine andere Art Krieg

Die Wirtschaftssanktionen gegen Syrien verschärfen des Leid der Bevölkerung.Zum 1. Juni 2018 wurden die EU-Wirtschaftssanktionen gegen Syrien für ein weiteres Jahr verlängert. Ein wenige Tage zuvor veröffentlichter Bericht des UN-Sonderberichterstatters über die verheerenden Auswirkungen der „einseitigen Strafmaßnahmen“ auf die gesamte Bevölkerung Syriens wurde ignoriert. Weiterlesen: EU Wirtschaftssanktionen gegen Syrien

 

 

Die syrischen Golanhöhen

Nach der Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem in der vergangenen Woche, könnten die USA im Nahen Osten weiteres Öl ins Feuer gießen.
Der Auswärtige Ausschuss des US-Kongresses soll eine Resolution diskutieren, mit der die US-Administration aufgefordert wird, die syrischen Golanhöhen als israelisches Territorium anzuerkennen.1967 hat Israel die syrischen Golanhöhen besetzt, 1981  annektiert. Die anhaltende Mißachtung des Völkerrechts soll von den USA mit einem weiteren Rechtsbruch legitimiert werden. Weiter: Syrische Golanhöhen

»Wir wollen nur unser Leben zurück«

Unterwegs in der östlichen Ghouta bei Damaskus.

Wiesen, ein an den Ufern dicht bewachsener Flusslauf, Sträucher, Hütten und Bretterverschläge, die sich in den Schatten tiefgrüner Bäume ducken. Vögel kreisen, irgendwo kräht ein Hahn, dem ein anderer antwortet. Im Hintergrund ragt vornehm das schlanke Minarett einer Moschee in den blauen Frühlingshimmel. Das idyllische Bild ist Realität und Trugschluss zugleich. Wendet man den Blick, sieht man verwüstete Fabrikgebäude mit zerschossenen Fenstern, heruntergerissene Stromkabel, zerfallene Mauern. Weiterlesen: 180412_nd_Wir_wollen_nur_unser_Leben_zurück

Damaskus: Vom Hotel »Vier Jahreszeiten« in die östliche Ghouta

Der Unterschied könnte größer nicht sein. Die Pressekonferenz von UNO-Hilfsorganisationen in Syrien und dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) findet am frühen Vormittag am »Sitz der UNO« in Damaskus statt, im Hotel »Vier Jahreszeiten«. Anschließend fahre ich an den Rand der östlichen Ghouta, wo blasse und müde Zivilisten seit Anfang März zu Tausenden die Kampfzone durch einen von drei humanitären Korridoren bei Al Wafidin verlassen. Im Auffangzentrum von Herjallah,erzählen Frauen aus Douma und Kafr Batna über ihren Leidensweg

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