Was geschieht im Iran – Ein Blick hinter die Schlagzeilen

Leitmedien in Funk und Fernsehen und große Tageszeitungen im deutschsprachigen Raum gelten in Sachen Berichterstattung als Instanz. Erstaunlich allerdings ist es, dass sie in der Berichterstattung über zahlreiche Krisen und Kriege ihren eigenen und auch internationalen Regeln nicht gerecht werden.

Die aktuelle Berichterstattung über das Geschehen im Iran – die eher der Hetze gegen Feinde ähnelt – ist dabei nicht das einzige Beispiel dafür, dass Medien oft nicht informieren, sondern zum Sprachrohr bestimmter Interessen werden. Das zeigt ein Vergleich mit Medien in anderen Teilen der Welt, die mehr vorhandene Quellen nutzen und über den eigenen Tellerrand hinausblicken. Sie beziehen regionale, iranische, asiatische und internationale Quellen ein, lassen Minister der iranischen Regierung und Analysten zu Wort kommen, die Zusammenhang herstellen, der in hiesigen Medien nicht vorkommt.

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Neujahrswende im großen Syrien-„Spiel“: Türkei bootet Israel aus – Die Bevölkerung zahlt den Preis

Im Kampf um Syrien haben die Türkei und die USA in und um Aleppo neue Tatsachen geschaffen. Die Sharaa-Administration nahm mit Hilfe arabischer Stammeskämpfer und türkisch finanzierter Söldnermilizen die Stadtviertel Bani Zeid, Ashrafieh und Scheikh Maqsoud ein. Zehntausende Kurden wurden aus dem Stadtviertel Scheikh Maqsoud in Richtung des westlich gelegenen Afrin vertrieben. Kurdische Kämpfer wurden in Bussen nach Osten, vermutlich nach Hasakeh oder Qamishly geschafft. Christen, darunter viele Armenier, flohen aus ihrem Stadtteil Ashrafieh und suchten Zuflucht in Kirchen und bei ihren Familien in sicheren Stadtvierteln.
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Sumud – Standhaftigkeit im Heiligen Land

Ein Weihnachten voller Licht nach zwei Jahren der Dunkelheit“ sollte am 24. Dezember 2025 in Bethlehem gefeiert werden. Aufgerufen hatte Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der Lateinische Patriarch von Jerusalem. Doch das Licht strahlte vor allem für die Fernsehkameras, die mit der Hoffnung der Menschen nach dem zweijährigen Vernichtungskrieg im Gaza-Streifen eine „gute Botschaft“ verkünden wollten.

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USA und Israel: Machtinteressen im Nahen und Mittleren Osten

Im Interview mit der Schweizer Zeitschrift Zeitgeschehen im Fokus geht es um die US-amerikanisch-israelischen Machtinteressen in Westasien. Es geht um die Region des historischen Palästina, das seit dem 1. Weltkrieg mit Mandat, Besatzung, Interventionen, Krisen und Kriegen destabilisiert und wieder und wieder aufgeteilt wurde. Die westlichen Interessen in der Region werden heute von den USA durchgesetzt, mit Israels Militär, das vor allem von den USA und Deutschland finanziell und militärisch hochgerüstet wird. In dem Interview geht es um Syrien, Libanon, um die von Israel besetzten palästinensischen Gebiete und den Gazastreifen.

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Gaza: Die Menschen leben weiter in Elend und Hungersnot

(Foto zlv.lu 23.12.2025 Gaza Stadt Dezember 2025)

Seit 80 Tagen besteht offiziell eine »Waffenruhe« im palästinensischen Küstenstreifen. In diesen 80 Tagen hat das israelische Militär mehr als 390 Palästinenser getötet. Angesichts schwerer Winterstürme und starken Regenfällen, fehlt es an Medikamenten, an stabilen Zelten, Decken und warmer Kleidung für die Kinder, berichtet Jonathan Crickx, Pressebeauftragter der UNO-Organisation für Kinder, UNICEF, in einem Videogespräch mit dem katarischen Nachrichtensender Al Jazeera. Jonathan Crickx ist im Flüchtlingslager Al Mawasi und berichtet darüber, was die Menschen benötigen und was ihnen fehlt.

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Syrien: Wunsch und Wirklichkeit

Es kommt auf die Perspektive an, wie sich der erste Jahrestag nach dem gewaltsamen Machtwechsel in Syrien darstellt. Das staatliche Motto – auch für die Syrer im Ausland – ist, einen „Jahrestag des Sieges und der Befreiung“ zu feiern. Der 8. Dezember ist Feiertag, die Festkomitees haben kein Geld und keine Mühen gescheut, um das Land als eine große Feier darzustellen. In einem Sicherheitsbericht, der seit vielen Jahren für private Nichtregierungsorganisationen im Land erstellt wird, heißt es am 8. Dezember 2025: „Dies ist eine Warnung: bitte seien Sie vorsichtig, wenn die Feiern beginnen, werden sie in die Luft schießen. Aber jede Kugel wird wieder herunterkommen, also passen Sie auf!“

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Ein Tag der Schande

Am 17. November 2025 hat der UN-Sicherheitsrat den „Trump Friedensplan“ für Gaza und den Mittleren Osten als UN-Sicherheitsratsresolution 2803 mehrheitlich angenommen. Lediglich die beiden Veto-Mächte China und Russland enthielten sich der Stimme, was sie in separaten Stellungnahmen erläuterten. Dennoch haben beide Staaten mit ihrer Enthaltung die Zustimmung zu dem von den USA vorgelegten Resolutionstext ermöglicht. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen Mike Waltz hatte bei der Vorstellung des Textes gedroht: „Jede Stimme gegen diese Resolution ist eine Stimme für die Rückkehr des Krieges.“ Die Palästinenser wurden nicht gefragt.

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Eine Ehrenmedaille im UN-Sicherheitsrat und ein Handschlag im Weißen Haus

Am 6. November 2025 hat der UN-Sicherheitsrat den syrischen Übergangspräsidenten“ Ahmed al Sharaa und den „Übergangsinnenminister“ Anas Hasan Khattab sowie Hay’at Tahrir al Sham von der UN-Sanktionsliste gegen den Islamischen Staat im Irak und in der Levante, ISIL und Al-Qaida gestrichen. Beide Personen seien nach einem „Volksaufstand in Syrien im Dezember 2024“ in diese Ämter gelangt und bemühten sich, „alle Hindernisse für die wirtschaftliche Erholung Syriens zu beseitigen“, wird in der UNSR-Resolution 2799 (2025) festgestellt. 14 der 15 Mitgliedsstaaten des Obersten UN-Gremiums stimmten für die Resolution, China enthielt sich. Die beiden langjährigen Dschihadisten und Gründer der syrischen Al Qaida Formation Al Nusra Front wurden von der Sanktionsliste für Einzelpersonen, Gruppen, Unternehmen und Organisationen in Syrien gestrichen, mit anderen Worten wurden sie von allem möglichen oder tatsächlichen Fehlverhalten und Verantwortung für Anschläge und Morde der genannten Organisationen in Syrien freigesprochen.

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